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Aktuelles

Das ursprüngliche Jahrestreffen von DEK (Dt. Ev. Küsterbund) sollte im Mai 2020 stattfinden. Bedingt durch Corona konnte im September zur Jahreshauptversammlung eingeladen werden. 16 Teilnehmende - und dazu fünf Gäste - erlebten die Tagung unter Beachtung der Corona-Vorgaben und mit dem entsprechenden Mund-Nasen-Schutz (auch Maultasche oder Schnutenpulli genannt) weitgehend "normal". Treffpunkt war die "Ebernburg" im Nahetal bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz, ringsum eine einladende Landschaft mit Flusslauf und Weinbergen und Sonnenschein. Ursprünglich ist die Burg aus dem 13. Jahrhundert, die heutigen Bauten stammen aber zum größten Teil aus dem 18./19. Jahrhundert. Über die Geschichte dieser Ritterburg haben wir von unserem früheren DEK-Delegierten Carsten Schwöbel aus Frankfurt Interessantes gehört. Es war eine spannende Einführung in unser Tagungsprogramm, die wir gerne mit lebhaften Fragen und Beifall unterstützten.

Zu dem jährlichen Treffen des Verbandes gehören Regularien, wie der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden, der Kassenbericht und die Entlastung des Vorstandes. Wichtig sind auch die Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Landesverbänden. In diesem Jahr standen auch noch Neuwahlen für den Vorstand wieder auf dem Programm. Lothar Püster hat als 1. Vorsitzender zu den Aufgaben im vergangenen Jahr berichtet und die aktuelle Situation des DEK erläutert. Es wurde vom Stand beim Kirchentag in Dortmund berichtet, aber auch von verschiedenen Treffen in Landesverbänden zu Jubiläen oder größeren Veranstaltungen. Schatzmeister Thomas Krebs gab über die Kassenbewegungen und den aktuellen Kontostand detailliert Bericht. Die Kasse ist wohl geordnet und ausgeglichen. Die Kassenprüfung hat dies bestätigt. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Spannend und sehr informativ sind die Berichte der Delegierten aus dem jeweiligen Landesverband. Überall zeigen sich Schwierigkeiten bei Nachfolgebesetzungen. Auch die Beschäftigung von ehrenamtlichen Personen nimmt deutlich zu. Über die Für und Wider gab es intensive und sehr unterschiedliche Diskussionen, das zeigt die hohe Aktualität im Einsatz. Das Thema wird sicherlich weiterhin hohe Beachtung finden sowohl in den Verbänden als auch im DEK.

Sowohl der 1. Vorsitzende, Lothar Püster, als auch der stellvertretende Vorsitzende, Volker Jentzsch, wollen für die nachfolgende Wahl nicht mehr kandidieren. Beide wurden einstimmig in den Wahlausschuss gewählt. Sieben Personen standen als Wahlkandidaten bereit. Vor der Wahl wurde eine Reduzierung des Vorstandes um zwei Beisitzer beschlossen, es mussten also fünf Personen gewählt werden. Nach der Auszählung und Bekanntgabe der schriftlichen Wahl gab es eine konstituierende Sitzung für den neuen Vorstand mit diesem Ergebnis:

+ 1. Vorsitzender: Johannes Künzel, Westfalen-Lippe

+ 2.Vorsitzende: Sabine Schneider-Wagner, Kurhessen-Waldeck

+ Schatzmeister: Thomas Krebs, Baden

+ Schriftführer: Tilman Kreh, Württemberg

+ Beisitzerin: Astrid Temmelmann, Hannover

Die Gewählten nehmen die Wahl an und werden in den kommenden vier Jahren die Verantwortung im DEK übernehmen. Vielen Dank für die Bereitschaft. Vom bisherigen und dem kümftigen Vorstand wurden für Vergangenheit und Zukunft Dankesworte ausgesprochen. Am Abreisetag gab es noch eine sehr ansprechende Predigt von Pfarrerin Dr. Melanie Beiner, Oberkirchenrätin in Hessen-Nassau, die auf viele Besonderheiten in unserem Berufsstand humorvoll eingegangen ist. Natürlich war es ein Gottesdienst mit Abstand und nur Gerätemusik. Es waren inhaltsreiche Tage und Besprechungen und es wurden die Weichen für die Zukunft neu ausgerichtet. Viel Glück, Erfolg und Gottes Segen mögen die Wegbegleiter sein.

Foto und Text von Volker Schwartz, bisheriger Schriftführer, Württemberg

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Wer es lieber hören möchte klicke hier: http://kirche.ws/archive/202008

Heute am 21.04.2020 erleben wir, wie ein Virus die Menschheit im Griff hat, nie zuvor haben wir uns vorstellen können, dass so etwas passiert und praktisch alles zum Stillstand kommt. Was Greta Thunberg in den vergangenen Jahren forderte war unvorstellbar umgesetzt zu werden, doch nun ist dieser Virus Corona ( COVID 19 ) über uns gekommen und plötzlich geht es, Flugzeuge bleiben am Boden, Menschen müssen zu Hause bleiben, Arbeit ruht! Seit einigen Wochen geht es so, und nun seit gestern sind erste Lockerungen aktiv, gestern haben erste Geschäfte wieder geöffnet, heute schreiben die jungen Menschen Abitur hier in Schleswig-Holstein. Alles mit Abstand und weiteren Sicherheitsvorkehrungen. Unsere Kanzlerin Frau Merkel warnt vor Übermut und mögliche notwendige Maßnahmen im Falle eines Rückfalls. Gerade einmal 5 Wochen und schon können wir alle es nicht aushalten, persönlich psychosozial, weil wir im Homeoffice sind und gleichzeitig die Kinder zu Hause haben, weil sie nicht in den Kindergarten oder die Schule gehen dürfen, weil die Ansteckungsgefahr offensichtlich zu groß ist. Aber auch aus wirtschaftlichen Gründen, weil viele überhaupt keinen Umsatz generieren, so die gesamte Tourismusbranche, die hier für Schleswig-Holstein und für Ostholstein äußerst wichtig ist. Trotz der staatlichen Soforthilfeprogramme befürchten die Ersten Insolvenzen. Jetzt schon, nach so kurzer Zeit. Und die Wissenschaftler sagen, es wird dauern, dauern bis es einen Impfstoff gibt, wie will man die Zahl der Infizierten niedrig halten, wenn gleichzeitig die Menschen sich nach Normalität sehnen.

Seit Wochen schönster Sonnenschein. Die Bauern klagen: kein Regen. Schon letztes Jahr gab es große Diskussionen um Bienensterben, heute steht in der Zeitung: „ Das Blaumeisen sterben erreicht den Norden“.  Die Liste der negativen Nachrichten könnte ich durchaus weiter fortsetzen, doch irgendwie erschrickt mich dies alles nicht so, wie man vielleicht erwarten sollte. Die Bibel, unser Leitwert spricht von solchen Zeiten, was kann ich da überrascht sein, wenn wir es erleben. Das hat es wohl noch nie gegeben, keine Gottesdienste, nicht einmal zu Ostern, weil die Angst vor der Verbreitung des Virus so groß ist! Da erreicht mich gerade während ich hier schreibe eine Mail von Pastor Boysen, Gemeinde im Aufwind, ich will hier nur einen Satz zitieren: „ Offensichtlich ist das Bewusstsein nicht mehr vorhanden, dass der Staat nicht in den engen Kreis der "hoheitlichen" Aufgaben der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts eingreifen darf (Art. 140 GG).“ Endlich, einer der es ausspricht. Es war und ist unerträglich, dass wir keine Gottesdienste feiern!

Sie, die nun die Zeilen finden haben auf jeden Fall diese Zeit überlebt, so wie wir unsere Vorfahren und die Pest überlebt haben. Das Ende der Welt wurde immer wieder vorausgesagt, doch erleben wir, „ es geht immer weiter“. Was ist also mit dem jüngsten Tag, der Sehnsucht nach Erfüllung der Schrift? In meiner Sozialisation bin ich auf Theologen gestoßen, die sprachen davon, dass das Reich Gottes hier auf Erden beginnt, Gott ist in Jesus Mensch geworden. Auch bleibt die Verbundenheit mit meinen gestorbenen Eltern, als wenn Sie tatsächlich im „ Himmel “ sind. Ja ich spüre, sie sind nicht weg. Psychologisch gesehen bewegen sich diese Erfahrungen in der Spannung von Tillmann Moser „ Gottesvergiftung “ und der damit verbundenen Einengung, dem erhobenen Zeigefinger „ Gott sieht alles “, dem Vertrösten auf später, und er Freude auf das ewige Leben, ohne Angst und Sorge.

Wenn wir Menschen tatsächlich dazu lernen würden, so ließen wir die Flugzeuge am Boden, zumindest die Masse, wir würde unser Leben so organisieren, dass wir nicht mehr tagtäglich 100 Kilometer zur Arbeit hin und wieder zurückfahren. Wir sollten begreifen, dass Geld nicht der wichtigste Wert ist, sondern tatsächlich unser Seelenheil. Was bleibt denn, wenn du spürst, dein Leben, dein Körper kann nicht mehr, am Ende bleibt nur der Tod für das hier irdisch. Und so wissen wir vielleicht schon, neben dem irdischen gibt es noch etwas anderes, nennen wir es Jenseits und Diesseits, Yin und Yang, auf jeden Fall bin ich sicher, entgegen der Position, das alles vorbei ist, dass da noch etwas ist, wir Christen haben mit Ostern Hoffnung auf etwas, dass uns trägt und Mut macht für Morgen. Selbst wenn unser individuelles Leben hier auf der Erde zu Ende geht, so sind wir Christen gewiss, dass da etwas kommt, was wir Menschen nicht beschreiben und erklären können, dass es bei Gott sein wird.

Ich danke für mich und meine Kolleginnen und Kollegen für unsere Arbeitsstelle.
Gibt Du Herr uns Kraft,
richtige Worte und ein gutes Einfühlen,
in all die schwierigen Situationen die uns begegnen

Danke Herr für die vielen guten Jahre!

Segne Du unser Handeln
laß leuchten Dein Angesicht über uns
und gibt uns Frieden!

Amen

Die Grundausbildung 2020/2021 ist voll belegt. Anmeldungen die jetzt noch eingehen, werden auf die Warteliste gesetzt, falls jemand ausfällt, rückt er/sie auf oder werden für die Grundausbildung 2021/2022 vorgemerkt.

...Stückgut - unverpackt einkaufen

Ich wollte immer mal in einen solchen Laden rein - und vor einigen Wochen habe ich es endlich geschafft! Ich möchte euch teilhaben lassen an meinem Erlebnis - dann das war es. Dieser Unverpackt-Laden befindet sich HH-Altona, in der Straße Am Felde 91. Klein und fein. Alles schnieke zurechtgemacht. Eine entspannte Wohlfühl-Atmosphäre. Doch will ich hier nicht nur schwärmen....los gehts mit Fakten, denn ich durfte ein spontanes Interview machen!

Idee und Anfang : vor drei Jahren haben sich 4 Menschen zusammengetan, wurden aktiv, wollten so einen Laden aufmachen, zwei sind heute noch aktiv mit dabei. Die Finanzierung: Crowdfunding und mit privaten Mitteln, ging gut und schnell. Auflagen: ja, klar, doch gut umsetzbar, trotz der Lebensmittelhygiene-Verordnung, die in Hamburg besonders ist, weil jeder Stadtteil eigene Vorschriften hat. Und....immer noch Spaß dabei? Ja, auf jeden Fall, wir leben es, wir zeigen es, wir helfen und unterstützen es und es tut gut. Inzwischen sind round about 25 Angestellte mit im Team, wechselnd in Teilzeit. Auch Studenten, die sich so etwas zum Studium dazu verdienen und ganz wichtig - weil sie hinter dem Konzept stehen! Die Leute müssen dazu passen und aus Überzeugung dabei sein.

Der Betrieb ist wirtschaftlich gut aufgestellt, schreibt schwarze Zahlen. Ein 2. Standort befindet sich in der Rindermarkthalle. Es wird inzwischen ein Lieferservice mit Lastenfahrrad aufgebaut - ab 01.02.2020 soll es losgehen. Es gibt schon einige Unverpackt-Läden: Husum, Kiel, Wrist....etc. auch in Hamburg selbst noch mehr. Deutschlandweit sind es inzwischen über 100 Unverpackt-Läden!

Der "stückgut"-Unverpackt-Laden hält Angebote/Führungen für Schüler und Studenten vor. Z.b. Workshops "Bienenwachstücher selber herstellen.

Fazit: Das Einkaufen dort ist erstmal eine Umstellung. Entweder Gefäße mitbringen, es gehen auch Jutebeutel - gibt es auch dort zu erwerben. Es wird einem dabei geholfen, darauf hingewiesen, wie und was besonders zu beachten ist. Oft wird am Anfang zuviel eingefüllt - und das muss man dann kaufen. Weil zurückfüllen geht nicht - Hygienevorschrift!

Also ist der Faktor "Zeit nehmen" anfangs sehr wichtig. Und der Laden, die Läden sind zu bestimmten Zeiten sehr stark besucht - eine lange Schlange am Samstag ist normal....ich war an einem Montag gegen 12.30h dort und hatte Glück. Nur eine handvoll Leute war zum Einkaufen dort. Und so klappte es dann auch mit dem Spontan-Interview - eine aufgeschlossene Angestellte konnte es kurz ermöglichen.

Das hat mich sehr gefreut - mein Dankeschön war groß!!

Ich bin jetzt richtig neidisch auf die Leute, die solche tollen Läden in ihrer Nähe haben, einfach vorbeigehen können - bei mir gibt es in der Nähe nicht so viele Möglichkeiten. Und extra mit dem Auto oder so irgendwo hinzufahren macht ja nun gerade auch nicht viel Sinn. Also versuche ich hier vor Ort mehr umzusetzen: mehr zu Fuß und mit dem Rad. Zum hiesigen Hofladen, der sein eigenes angebautes Gemüse und Obst vertreibt. Marmeladen, eingelegte Gurken und rote Beete und selbstgemachtes Sauerkraut anbietet. Im Sommer sogar Blumensträuße aus dem eigenen Anbau. U.v.m.!

In kleinen Schritten versuche ich weiterhin, Müll zu vermeiden, zu produzieren - möglichst unverpackt einkaufen. Einige Discounter geben diesem Druck nach. Was mir nicht (noch) nicht gut gefällt: in einigen famila-Filialen gibt es die Möglichkeit, unverpackt einzukaufen. Doch die Produktpalette umfasst Nudeln und Nüsse und ganz viel Süßigkeiten, oft fehlt sogar die Auflistung der Inhaltsstoffe. Das ist also noch ausbaufähig.

Nachhaltigkeit zu Hause und Nachhaltigkeit in unseren Kirchengemeinden -einführen und leben. In kleinen Schritten, in kleinen Teams, gestärkt durch gute Informationen und Fortbildungen - das kann und wird irgendwann Alltag und wird funktionieren. Davon bin ich überzeugt!

Für mehr Informationen schaut bitte hier rein:

www.crowdfunding.de

www.zerowaste-hamburg.de

www.zero-waste-itzehoe.de

www.unverpackt-verband.de

Für euch #bewegtunterwegs - Gudrun Bruhs


Am 23.02.2020 wurde der Kollege Richard Krenz nach fast 22-jähriger Tätigkeit als Küster und Friedhofsverwalter in der Kirchengemeinde Sörup von Pastor Scholz mit einem musikalischen Gottesdienst verabschiedet.
Im anschließendem Empfang wurde einem an Hand der Grußworte bewusst, dass hier eine Ära zu Ende gegangen ist. Herr Krenz hat seine Tätigkeit nicht nur ausgeführt, sondern mit viel Herzblut, sei es in der Kirche oder auf dem Friedhof mit Eigeninitiative gestaltet. Seine Stelle wird erfreulicherweise sogar aufgewertet in dem für den Friedhofsbereich eine volle Stelle geschaffen wurde und zusätzlich im Küsterbereich eine Stelle von 12 Stunden.
Die Vorsitzende des Evangelisch-Lutherischen Küsterarbeitskreis der Nordkirche Marion Ratzlaff-Kretschmar und der Berufsgruppensprecher des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg Jan Woytack übermittelten die besten Wünsche zum Ruhestand

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