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Aktuelles

...Stückgut - unverpackt einkaufen

Ich wollte immer mal in einen solchen Laden rein - und vor einigen Wochen habe ich es endlich geschafft! Ich möchte euch teilhaben lassen an meinem Erlebnis - dann das war es. Dieser Unverpackt-Laden befindet sich HH-Altona, in der Straße Am Felde 91. Klein und fein. Alles schnieke zurechtgemacht. Eine entspannte Wohlfühl-Atmosphäre. Doch will ich hier nicht nur schwärmen....los gehts mit Fakten, denn ich durfte ein spontanes Interview machen!

Idee und Anfang : vor drei Jahren haben sich 4 Menschen zusammengetan, wurden aktiv, wollten so einen Laden aufmachen, zwei sind heute noch aktiv mit dabei. Die Finanzierung: Crowdfunding und mit privaten Mitteln, ging gut und schnell. Auflagen: ja, klar, doch gut umsetzbar, trotz der Lebensmittelhygiene-Verordnung, die in Hamburg besonders ist, weil jeder Stadtteil eigene Vorschriften hat. Und....immer noch Spaß dabei? Ja, auf jeden Fall, wir leben es, wir zeigen es, wir helfen und unterstützen es und es tut gut. Inzwischen sind round about 25 Angestellte mit im Team, wechselnd in Teilzeit. Auch Studenten, die sich so etwas zum Studium dazu verdienen und ganz wichtig - weil sie hinter dem Konzept stehen! Die Leute müssen dazu passen und aus Überzeugung dabei sein.

Der Betrieb ist wirtschaftlich gut aufgestellt, schreibt schwarze Zahlen. Ein 2. Standort befindet sich in der Rindermarkthalle. Es wird inzwischen ein Lieferservice mit Lastenfahrrad aufgebaut - ab 01.02.2020 soll es losgehen. Es gibt schon einige Unverpackt-Läden: Husum, Kiel, Wrist....etc. auch in Hamburg selbst noch mehr. Deutschlandweit sind es inzwischen über 100 Unverpackt-Läden!

Der "stückgut"-Uverpackt-Laden hält Angebote/Führungen für Schüler und Studenten vor. Z.b. Workshops "Bienenwachstücher selber herstellen.

Fazit: Das Einkaufen dort ist erstmal eine Umstellung. Entweder Gefäße mitbringen, es gehen auch Jutebeutel - gibt es auch dort zu erwerben. Es wird einem dabei geholfen, darauf hingewiesen, wie und was besonders zu beachten ist. Oft wird am Anfang zuviel eingefüllt - und das muss man dann kaufen. Weil zurückfüllen geht nicht - Hygienevorschrift!

Also ist der Faktor "Zeit nehmen" anfangs sehr wichtig. Und der Laden, die Läden sind zu bestimmten Zeiten sehr stark besucht - eine lange Schlange am Samstag ist normal....ich war an einem Montag gegen 12.30h dort und hatte Glück. Nur eine handvoll Leute war zum Einkaufen dort. Und so klappte es dann auch mit dem Spontan-Interview - eine aufgeschlossene Angestellte konnte es kurz ermöglichen.

Das hat mich sehr gefreut - mein Dankeschön war groß!!

Ich bin jetzt richtig neidisch auf die Leute, die solche tollen Läden in ihrer Nähe haben, einfach vorbeigehen können - bei mir gibt es in der Nähe nicht so viele Möglichkeiten. Und extra mit dem Auto oder so irgendwo hinzufahren macht ja nun gerade auch nicht viel Sinn. Also versuche ich hier vor Ort mehr umzusetzen: mehr zu Fuß und mit dem Rad. Zum hiesigen Hofladen, der sein eigenes angebautes Gemüse und Obst vertreibt. Marmeladen, eingelegte Gurken und rote Beete und selbstgemachtes Sauerkraut anbietet. Im Sommer sogar Blumensträuße aus dem eigenen Anbau. U.v.m.!

In kleinen Schritten versuche ich weiterhin, Müll zu vermeiden, zu produzieren - möglichst unverpackt einkaufen. Einige Discounter geben diesem Druck nach. Was mir nicht (noch) nicht gut gefällt: in einigen famila-Filialen gibt es die Möglichkeit, unverpackt einzukaufen. Doch die Produktpalette umfasst Nudeln und Nüsse und ganz viel Süßigkeiten, oft fehlt sogar die Auflistung der Inhaltsstoffe. Das ist also noch ausbaufähig.

Nachhaltigkeit zu Hause und Nachhaltigkeit in unseren Kirchengemeinden -einführen und leben. In kleinen Schritten, in kleinen Teams, gestärkt durch gute Informationen und Fortbildungen - das kann und wird irgendwann Alltag und wird funktionieren. Davon bin ich überzeugt!

Für mehr Informationen schaut bitte hier rein:

www.crowdfunding.de

www.zerowaste-hamburg.de

www.unverpackt-verband.de

Für euch #bewegtunterwegs - Gudrun Bruhs


Am 23.02.2020 wurde der Kollege Richard Krenz nach fast 22-jähriger Tätigkeit als Küster und Friedhofsverwalter in der Kirchengemeinde Sörup von Pastor Scholz mit einem musikalischen Gottesdienst verabschiedet.
Im anschließendem Empfang wurde einem an Hand der Grußworte bewusst, dass hier eine Ära zu Ende gegangen ist. Herr Krenz hat seine Tätigkeit nicht nur ausgeführt, sondern mit viel Herzblut, sei es in der Kirche oder auf dem Friedhof mit Eigeninitiative gestaltet. Seine Stelle wird erfreulicherweise sogar aufgewertet in dem für den Friedhofsbereich eine volle Stelle geschaffen wurde und zusätzlich im Küsterbereich eine Stelle von 12 Stunden.
Die Vorsitzende des Evangelisch-Lutherischen Küsterarbeitskreis der Nordkirche Marion Ratzlaff-Kretschmar und der Berufsgruppensprecher des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg Jan Woytack übermittelten die besten Wünsche zum Ruhestand

Der Kirchenkreis Dithmarschen startet tolle Aktion

Meist sind sie schon von weitem gut zu sehen: Großformatige Banner an Kirchen und Kirchtürmen senden in diesen Tagen starke Hoffnungsworte aus.

„bleibt behütet“,
„getrost und unverzagt“
„Gott segne Dich“

sind die Botschaften, die in 23 der 29 Dithmarscher Kirchengemeinden sowie an der Kirchenkreisverwaltung in Meldorf zu lesen sind.  

Neben dem ‚Hoffnungsläuten‘ (täglich 12 Uhr) und dem damit verbundenen gut hörbaren Aufruf zum Gebet will Kirche damit insbesondere zum Osterfest sichtbar sein. Dithmarschens Propst Dr. Andreas Crystall sieht in diesen Botschaften das klare Angebot an die Menschen:

„Kirche ist auch – oder gerade – in einer Zeit wie dieser für Euch da!“

Auch wenn es in diesem Jahr keine festlichen Ostergottesdienste, keine Osterfrühstücke in aller Herrgottsfrühe in Kirchen und Gemeindehäusern, keine öffentlichen oder privaten Feiern geben dürfe – „Ostern fällt deswegen nicht aus.“    (Quelle: www.kirche-dithmarschen.de)

Hier einige Bilder der aufgehängten Banner:

   

Quelle: www.Kirche-Dithmarschen.de

 


 

 

    

Antworten auf aktuelle Fragen

1. Müssen wir Urlaub nehmen?

Nein, definitiv nicht. Der Arbeitgeber kann nicht über die Lage des Urlaubs einseitig bestimmen und auch nicht auf den Urlaub zugreifen. Unter der Voraussetzung, dass jemand aus dem Kollegenkreis Urlaub genommen hat, dieser durch den Arbeitgeber bewilligt wurde, muss dieser ihn auch antreten. Ein Verschieben ist durch den Arbeitgeber nicht möglich.

2. Kolleginnen/Kollegen, die Stundenzettel führen und nur die geleisteten Stunden erhalten - Gibt es hier einen Verdienstausfall? Können wir diese Stunden/Tage trotzdem aufschreiben?

Hier kommt es darauf an, in welchem Arbeitsverhältnis und in welcher Form diese Stundenzettel erfolgen. Wenn die Kolleginnen und Kollegen als Freiberufliche eine Rechnung aufgrund der Stundenzettel schreiben, geht dieses leider ausschließlich zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen. Wenn der Stundenzettel nur ein Arbeitsnachweis ist und ich trotzdem eine Grundvergütung erhalte, dann ist dieses ein Arbeitsausfall, der aber keinen Verdienstausfall nach sich zieht. Also muss mit den Kolleginnen und Kollegen gesprochen werden, in welchem Arbeitsverhältnis/freiberuflichen Verhältnis diese stehen.

3. Werden wir in Zwangsurlaub geschickt, der auf regulären Urlaub angerechnet wird?

Die Antwort wie 1: Nein! Zwangsurlaub gibt es nicht. Der Arbeitgeber kann den Mitarbeiter freistellen und dann für ihn z.B. Kurzarbeitergeld beantragen.

4. Wenn Reinigungskräfte/Hausmeister/Küster statt der vorgeschriebenen Wochenstundenarbeitszeit nur einige davon arbeiten können, sind die restlichen Wochenstunden dann Minusstunden?

Nein, der Hausmeister, Küster oder die Reinigungskraft muss seine Arbeitskraft anbieten. Wenn der Arbeitgeber keine Arbeit für sie oder ihn hat, kann der Arbeitgeber ihn unter Fortzahlung der Bezüge freistellen. Auch hier würde gegebenenfalls ein anteiliges Kurzarbeitergeld über den Arbeitgeber möglich sein.

Keine Panik!

So lautete die Überschrift in einer Tageszeitung zum Wort zum Sonntag.

Keine Panik,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

kann auch ich nur sagen.

Das die Kirchen bis nach Ostern (!) geschlossen bleiben sollen finde ich persönlich in dieser Krisensituation erschreckend. Kann es aber verstehen!

Zeigt es doch eine Fürsorgepflicht der Verantwortlichen uns Mitarbeitenden gegenüber.

Ob es aber der Entwicklung / Zukunft der Kirche gegenüber positiv von den Menschen gesehen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn ihr Fragen habt zur Weiterbezahlung während dieser Zeit: wendet euch bitte an die für euch zuständigen Mitarbeitervertretungen.

Fakt ist:

Wir nehmen Rücksicht und vermeiden so hoffentlich eine weitere Verbreitung dieses schrecklichen Virus.

Lasst uns gemeinsam – z. B. wenn die Kirchenglocken läuten – für alle Menschen beten und wer mag zündet eine Kerze an.

Wo immer Ihr die Glocken hört,

oder wo auch immer ihr gerade seid...

...wenn die Kirchglocken läuten, könnt Ihr sicher sein,

dass in der Kirche jemand für Euch und für unsere Welt betet!

... eine Kerze anzündet, singt, betet ...

So können wir auch zuhause füreinander beten,

oder unterwegs...

Bleibt behütet und gesegnet!

Seid füreinander da...

sprecht miteinander per Telefon...

oder über die sozialen Medien...

fragt nach bei älteren oder kranken Nachbarn...

ob sie Eure Hilfe z. B. beim Einkaufen brauchen...

lasst niemanden allein...

Gott ist bei Euch,

für den Vorstand des Evangelisch-Lutherischen Vorstand des Küsterarbeitskreises der Nordkirche,

Eure / Ihre Marion Ratzlaff-Kretschmar

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